Reinhard Süss und Gerlinde Thuma

In diesem Ausstellungsprojekt treten Stein, Klang und Bild in einen Dialog. Gemeinsam machen sie die Kräfte und Gegenkräfte sichtbar und hörbar, die Küstenregionen formen und verändern.

Eröffnung 8. April 2026 um 19 Uhr

       mit Berthold Ecker zum Projekt

       und Kompositionen von Reinhard Süss

       Tanja Süss (Cello) und Reinhard Süss (Klavier)

Konzert am 14. April 2026 um 19 Uhr

     Kompositionen von Reinhard Süss

     Alenka Brecelj: Violine

     Veronika Neuwirth: Cello

     Tanja Süss: Cello

     Reinhard Süss: Klavier 

Finissage 23. April 2026 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 09.04. bis 23.04.26 (Finissage)

Geöffnet jeweils Mi, Do, Fr 15 bis 19 Uhr

In dieser Ausstellung präsentiert Reinhard Süss sein langjähriges Projekt der inszenierten Steine der Meeresküste, das hier in Dialog mit den Leinwandarbeiten von Gerlinde Thuma tritt. Der schwere, archaische Stein steht den leichten Kohlestaubarbeiten gegenüber – zwei Materialien, die auf unterschiedliche Weise von Beständigkeit und Vergänglichkeit erzählen.
Begleitend zur Ausstellung finden Konzerte von Reinhard Süss statt, in denen die Kräfte und Gegenkräfte der Materialien klanglich interpretiert und erfahrbar gemacht werden.

Die Küste ist sinnbildlich eine Zone der Bewegung, der Begegnung und der Reibung. Feines und Grobes wird angeschwemmt, abgelagert und wieder fortgetragen; zugleich ist sie Lebensraum für außergewöhnliche und widerständige Formen des Lebens. An der Seaside wird vieles sichtbar, denkbar und spürbar.
Die Meeresküste ist zugleich eine sensible Grenzregion, an der sich der klimabedingte Wandel deutlich abzeichnet. Ebenso werden hier die Folgen geopolitischer Krisen sichtbar, wenn sich humanitäre Schicksale an ihren Rändern ereignen und verdichten.