kutan subkutan

KUTAN SUBKUTAN
2015
Kohle, Pigment auf 3 Schichten halbtransparentem Japanpapier
ca. 70 x 50 bis 150 x 100 cm

 

Die mehrschichtigen Zeichnungen entstanden aufgrund der Erfahrungen beim Sezieren eines Afrikanischen Elefanten an der veterinärmedizinischen Universität in Pretoria/s-Afrika.
Beim Sezieren der Haut wird sie von beiden Seiten erfahrbar - durch den neuen Einblick unter die Haut im wahrsten Sinn des Wortes von beiden Seiten begreifbar. Durch das Erkennen der Funktion der Muskulatur in den freigelegten Bereichen erhöht sich das Verständnis für Zusammenhänge und Wirkungsweisen und damit die Lesbarkeit der Beschaffenheit der Oberfläche der Haut.

Die Schnittstelle zwischen zwei Welten/Räumen ist die Oberfläche der Haut, welche von beiden Wirkungsrichtungen gleichermaßen gespeist bzw. „gezeichnet“ die Projektionsfläche der beiden Wirkungs- und Beziehungsräume darstellt. Die Summe der Faktoren stellt den Istzustand dar, der gleichzeitig als Geschichtsspeicher zu lesen ist. Die Biographie ist in der Graphik der Falten eingeschrieben.

Subkutan, 2015, Charcoal, japanese paper, multilayerd, Canvas, á 155 x 100 cm
Subkutan, 2015, Charcoal, japanese paper, multilayerd, Canvas, 155 x 100 cm